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Toyota

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Toyota Motor Corporation ist ein Multinationales Unternehmen und der weltgrößte Automobilhersteller mit Sitz in Toyota (Japan) und nach der Forbes Global 2000 das drittgrößte börsennotierte Unternehmen der Welt. Der Toyota-Konzern mit seinen 522 Tochterunternehmen hat insgesamt 316.121 Mitarbeiter (Stand 2008) und produziert außer in den 12 japanischen Werken an 51 Standorten in 26 Ländern.

Das 1937 von Kiichirō Toyoda gegründete Unternehmen übernahm mit einem Absatz von 8,972 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2008 den Status des weltgrößten Automobilherstellers vor General Motors, die diese Position über 70 Jahre besetzten.

Im November 2009 verlor Toyota, nicht zuletzt aufgrund der deutschen Umweltprämie, den "Titel" des Herstellers der meisten Autos an Volkswagen, zunächst allerdings nur in Bezug auf die Produktion des laufenden Kalenderjahres.

Darüber hinaus erlitt Toyota einen großen Imageschaden, nachdem Fehlfunktionen der Gas- und Bremspedale bei verschiedenen Modellen bekannt wurden. Laut US-Behörde für Verkehrssicherheit seien dabei in den Vereinigten Staaten 52 Menschen ums Leben gekommen. Eine unabhängige Untersuchung dieser Fälle hat allerdings nicht stattgefunden.

 

Toyota wird im Nikkei 225 gelistet und hatte Ende 2007 den höchsten Börsenwert aller Automobilhersteller. Die Fortune Global 500 Liste von 2008 platziert Toyota als das fünftgrößte Unternehmen der Welt entsprechend seinem Jahresumsatz von 239,4 Milliarden US-Dollar. In der Fortune Global 500 Liste von 2009 ist Toyota zwar nicht mehr gelistet (weil der Jahresbericht nach der Liste erschien) doch mit einem Umsatz von 203,3 Milliarden US-Dollar liegt Toyota weiterhin auf Platz 5 weltweit. Toyota ist mittlerweile die wertvollste Automarke der Welt geworden und liegt mit einem Markenwert von 58 Milliarden US-Dollar weltweit auf Platz 12. 2006 erzielte Toyota über 14 Milliarden US-Dollar Gewinn (siehe auch Automobilindustrie).

Beim Pkw-Absatz liegt Toyota seit dem Jahr 2008 erstmals weltweit auf dem ersten Platz. Im Jahre 2007 verkaufte General Motors noch genau 3.106 Fahrzeuge mehr. Toyota ist inzwischen der Hersteller mit den zweithöchsten Verkaufszahlen in den USA und erwirtschaftet höhere Gewinne als jeder andere Autohersteller. In Folge der Finanzkrise ab 2007 ist auch bei Toyota der Absatz geschrumpft: aus dem Vorjahresgewinn von 17,4 Mrd. EUR im laufenden Geschäftsjahr 2008/2009 wird bis Ende März 2009 ein Verlust von 1,2 Mrd. Euro auflaufen. Dies ist der erste operative Verlust in der Firmengeschichte. Auch muss der Konzern im Jahr 2009 den Titel als nach Rendite und Gewinn profitabelster Hersteller an den Volkswagen-Konzern abtreten. Im Juli 2009 wurde daher Akio Toyoda zum Vorsitzenden ernannt.

Seit dem Jahr 2001 ist Toyota der weltgrößte Hersteller von Flurförderzeugen (Gabelstapler, Hubwagen). Die Toyota Motor Corporation hat ihren Hauptsitz in der japanischen Stadt Toyota (bis 1959: Koromo) bei Nagoya und wurde 1937 zu einer eigenständigen Firma. Toyota produziert des Weiteren noch viele andere Güter wie beispielsweise Naturschutzanlagen, Fertighäuser, Boote, elektronische Geräte und Banknetzwerke. Seit 2005 ist Toyota Inhaber des zweitgrößten Mobilfunknetzes in Japan.

 

Die Geschichte Toyotas begann 1867 in einer abgelegenen ländlichen Gegend außerhalb von Nagoya (Japan). Hier wurde in diesem Jahr Sakichi Toyoda als Sohn des armen Zimmermanns Ikichi Toyoda geboren. Von seinem Vater erlernte er das Handwerk des Zimmermanns und benutzte dieses Wissen schließlich, um hölzerne Spinnmaschinen zu entwerfen und zu bauen. 1894 begann er, manuelle Webstühle zu bauen, die billiger waren und besser funktionierten als bisherige Webstühle. Unter dem Eindruck der schweren Bedingungen, unter denen seine Mutter, seine Großmutter und ihre Freunde in den Spinnereien und Webereien arbeiten mussten, begann er, kraftmaschinengetriebene hölzerne Webmaschinen zu entwickeln. Dazu kaufte er sich eine gebrauchte Dampfmaschine, um damit Experimente durchzuführen.

Inzwischen hatte Sakichis Sohn Kiichirō Toyoda ein Maschinenbaustudium an der Tokioter Universität abgeschlossen. Zusammen mit Kiichirō vollendete Sakichi 1924 seine „automatisierte Webmaschine“ (Toyoda Automatic Loom), in der zum ersten Mal ein Prinzip des späteren Toyota-Produktionssystems zum Einsatz kam: Jidōka, auch autonome Automation genannt. Diese Webmaschine enthielt einen Mechanismus, der die Maschine automatisch stoppte, falls ein Faden riss. Somit konnten wenige Personen eine große Anzahl Webmaschinen bedienen, und es musste nicht für jede Webmaschine ein Arbeiter abgestellt werden, der nur darauf achtet, ob ein Faden reißt. Für Produktion und Vermarktung gründete er Toyoda Automatic Loom Inc.

Als Sakichi Toyoda bemerkte, dass Automobile immer größere Bedeutung gewannen, schickte er seinen Sohn Kiichirō Toyoda 1929 nach Großbritannien, um die Patentrechte seiner automatisierten Webmaschine an die britische Firma Platt Brothers zu verkaufen und mit dem Erlös eine Automobilproduktion aufzubauen. Kiichirō Toyoda handelte 100.000 britische Pfund aus und benutzte dieses Kapital, um mit dem Aufbau einer Automobilsparte zu beginnen. 1934 wurde die erste Maschine produziert, die ab 1935 zur Produktion des ersten Automodells Toyota A1 und des GG Trucks diente. Produktionsstart für das Automodell AA war 1936.

Am 28. August 1937 wurde die Automobilsparte dann als Toyota Motor Corporation zu einem eigenständigen Unternehmen. Anstelle des Familiennamens Toyoda wurde Toyota gewählt, um dem Gründer die Trennung von Arbeitsleben und Privatleben zu ermöglichen, und die Aussprache zu vereinfachen. Durch die Verwendung von Katakana wird der Name nun mit acht Strichen geschrieben. Dass die Zahl 8 in Japan als Glückszahl gilt, war ein weiterer wichtiger Grund für die Umbenennung. Letztlich gibt es jedoch widersprüchliche Theorien zur Umbenennung.

Während des Pazifikkrieges diente die Lkw-Produktion dem japanischen Militär. Bevor die geplante Bombardierung der Toyota-Werke stattfinden konnte, war der Krieg jedoch schon beendet. Die kommerzielle Produktion begann erneut 1947 mit dem Modell SA.

Toyotas Erfolg auf dem Automarkt wird mehreren Prinzipien zugeschrieben, vor allem der ständigen Verbesserung der organisatorischen Abläufe unter Mitwirkung der Belegschaft, die zusammen als Toyota-Produktionssystem bezeichnet werden, welches von Taiichi Ōno entwickelt wurde.

Die amerikanische Automobilindustrie unterschätzte die asiatische Konkurrenz bis in die 1960er Jahre. Dies änderte sich jedoch in den Ölkrisen der 1970er Jahre, als weltweit die Nachfrage nach kleineren, kraftstoffsparenden Autos zunahm und die japanischen Autofirmen diesen Bedarf deckten. Auch hatten die japanischen Firmen inzwischen höhere Qualitätsstandards und Produktivitätsraten als die westliche Konkurrenz entwickelt und konnten so ihre Automobile weiterhin preiswert anbieten.

In den 1980er Jahren begannen dann europäische und amerikanische Firmen, die Methoden von Toyota und anderen japanischen Automobilfirmen zu übernehmen, so dass der japanische Preisvorsprung sich tendenziell annäherte. Umso mehr verlagerte sich der Wettbewerb auf das Feld der Qualität und Verlässlichkeit, des Markenimages, des Werterhalts und der Kundenzufriedenheit. In all diesen Punkten war Toyota vor allem auf dem US-Markt erfolgreich.

Der Vertrieb von Toyota-Automobilen in Deutschland begann 1970, in der Schweiz bereits 1967. Im Jahr 2004 betrug der Marktanteil in Deutschland 3,9 %, in Europa 5,0 %, in Japan 44 % und weltweit über 12 %.

Im Jahr 1989 führte Toyota für den amerikanischen und europäischen Markt die Edelmarke Lexus ein, die sich zur meistverkauften Luxusautomarke Amerikas entwickelte. Mittlerweile werden diese Fahrzeuge auch in Japan selbst angeboten.

Auf dem US-amerikanischen Markt verdrängte Toyota im Jahr 2007 mit 2,62 Millionen verkauften Fahrzeugen die Marke Ford von ihrem bisherigen zweiten Platz hinter General Motors.

 

Das Logo der Marke Toyota besteht aus drei miteinander verbundenen Ellipsen. Es wurde 1989 erstmals vorgestellt, um den globalen Markenauftritt zu vereinheitlichen und um die Marke Toyota deutlicher von der im selben Jahr vorgestellten Premiummarke Lexus zu differenzieren. Die zwei kleinen Ellipsen stellen den Anfangsbuchstaben „T“ dar und sollen das Herz des Autos und das Herz des Kunden symbolisieren. Alle drei Ellipsen zusammen symbolisieren die Firmenphilosophie Toyotas: das Streben nach Kundenzufriedenheit, das Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Die Marke gehört zu den teuersten der Welt.

Toyota – wie die meisten japanischen Autohersteller – schnitt bei Pannenstatistiken in den letzten Jahren regelmäßig sehr gut ab, z. B. sind sie bei der ADAC Pannenstatistik und Kundenzufriedenheitsumfrage regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Bei einer Kundenzufriedenheitsstudie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens J. D. Power and Associates in den Jahren 2002, 2004 und 2005 schnitt Toyota sehr gut ab und dominierte das Feld.

Toyota verwendet das selbst entwickelte Toyota-Produktionssystem, das vor allem aus den Teilen TQM (Total-Quality-Management), Kanban, Kaizen, TPM (Total Productive Maintenance) und Poka Yoke besteht. Dieses neuartige Produktionskonzept wurde von Toyota unter der Federführung von Taiichi Ōno ab 1950 entwickelt und wurde später von sämtlichen größeren Autoherstellern übernommen beziehungsweise kopiert. Es bildet heute eine wichtige Grundlage wissenschaftlicher Arbeit, Forschung und Lehre im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre. Im Produktentstehungsprozess nutzt Toyota die Methode Design Review Based on Failure Mode (DRBFM). Die Methode DRBFM ist eine entwicklungsbegleitende Kreativitätsmethode und zugleich auch eine Philosophie zur diskursorientierten Designfindung beziehungsweise Designevaluierung.

Nach einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts Puls im Auftrag der „Süddeutschen Zeitung“ halten die Deutschen Toyota für den umweltfreundlichsten Autohersteller. Dies ist nicht zuletzt auf den Erfolg des ersten in Serie gebauten Hybridfahrzeugs Prius zurückzuführen.

Auf Grund der negativen Schlagzeilen in Folge fehlerhafter Gas- und Bremspedale (siehe nächster Abschnitt) sind die Absatzzahlen ebenso wie die Imagewerte drastisch eingebrochen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Toyota aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

 

 

 
     

 

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