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Der zum Acura CL baugleiche Honda Accord ist ein Mittelklasse PKW des japanischen Automobilherstellers Honda. Die sechste Generation erschien Herbst 1998 auf dem deutschen Markt und wurde bis Herbst 2002 vertrieben.

Limousine

Die sechste Generation der Accord Limousine wurde von Honda auf verschiedenen Märkten in unterschiedlichen Varianten angeboten, welche durch die Gestaltung der hinteren Seitenfenster unterscheidbar sind. In Japan erschien die Limousine 1997 zusammen mit dem Schwestermodell Honda Torneo. Sie besaß im Vergleich zu den anderen Versionen den kürzesten Radstand, die schmalste Spurbreite und auch die schmalste Karosserie. Dafür gab es einen Kombi, den Accord Wagon, der ausschließlich in Japan anboten wurde.

Ein Jahr später kam die nordamerikanische Limousine des Accord heraus. Sie besaß den größten Radstand, die größte Karosserie- und Spurbreite, denn hier wurde wieder ein V6-Motor eingebaut, der außer in der nordamerikanischen Coupé-Version sonst nur noch in Australien und Neuseeland verwendet wurde. Diese „große“ Accord-Limousine wurde außerdem im außer-japanischen Asien mit 4-Zylinder-Motoren angeboten.

Die europäische Accord-Limousine wurde auch in der arabischen Welt vertrieben. Allerdings beschränkte sich in dieser Region das Angebot auf ein Modell mit 1,8 und 2,0 l Hubraum und den Type R (Sportversion). Nur in Europa wurde ab 1999 eine der Limousine ähnlichen, fast identische, fünftürige Variante des Accord angeboten. Mit Ausnahme der 1,6-l-Maschine arbeiten sämtliche Motoren mit der VTEC-Technologie. Außerdem gab es ein von Rover zugekauftes Turbo-Diesel-Aggregat.

Fließheck

Auf der Basis der europäischen Accord Limousine entstand ab Herbst 1999 ein fünftüriges Fließheck-Modell, das von Honda ausschließlich nach Europa ausgeliefert wurde. Während es den Diesel-Motor ausschließlich in Kombination mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe zu kaufen gab, konnten die anderen Motoren auch mit einer vierstufigen Automatik kombiniert werden.

Coupé

Im Frühjahr 1998 ergänzte Honda die Accord-Reihe um ein zweitüriges Coupé, das allerdings nicht überall – z. B. nicht in Japan – angeboten wurde. Das Fahrzeug wurde, wie sein Vorgänger, von der Honda of America Mfg. in den USA entwickelt und auch dort exklusiv gebaut.

Als Basis des Coupés diente das verkürzte Chassis der nordamerikanischen Limousine. Drei verschiedene Motoren wurden je nach Verkaufsgebiet eingebaut - alle mit VTEC-Technologie. Während in Nordamerika und der arabischen Welt das Grundmodell über einen 2,3-l-Motor verfügte, besaß die entsprechende europäische Version einen 2,0-l-Motor. Topmodell war weltweit das Coupé mit dem 3,0-l-V6-Aggregat des Acura CL. In dieser Hinsicht kann das Coupe als Nachfolger des Legend Coupé angesehen werden. Das V6-Aggregat wurde ausschließlich mit einer 4-stufigen Automatik ausgeliefert, während die übrigen Modelle auch mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe geordert werden konnten.

Wagon

Ein großer Kombi wurde nur noch in Japan auf der Basis der japanischen Limousine unter dem Namen Accord Wagon angeboten. Zunächst wurde der Accord Wagon nur mit einem 2,3-l-lSOHC-Motor mit VTEC-Technologie ausgestattet. Ab 1999 kam ein 2,3-l-DOHC-Aggregat – auch mit VTEC-Technologie – hinzu. Damit verbunden war erheblich mehr Leistung, was durch ein entsprechend sportlich erscheinendes Spoilerwerk an der Karosserie unterstrichen wurde. Jede dieser Varianten konnte auch mit Allrad-Antrieb (RT4WD) geordert werden. Im Zuge eines unbedeutenden Facelifts im Jahre 2000 erhielt das Top-Modell „SiR“ mit noch sportlicherer Ausstattung und auffälligeren Spoilern, die die Zusatzbezeichnung „Sportier“ rechtfertigen sollten. Der Accord Wagon wurde ausschließlich mit einer 4-stufigen Automatik ausgeliefert.

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