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Hanomag

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hannoversche Maschinenbau AG war ein 1871 gegründetes Unternehmen, das Lokomotiven, Lastkraftwagen, Ackerschlepper, Personenwagen und Baumaschinen herstellte.

Vorläufer des Unternehmens war das am 6. Juni 1835 von Georg Egestorff unter dem Namen Eisen-Giesserey und Maschinenfabrik Georg Egestorff gegründete Werk im damaligen Dorf Linden, welches 1885 Stadtrechte erhielt und 1920 nach Hannover eingemeindet wurde. Die Erben des 1868 verstorbenen Egestorff verkauften die Anteile an Bethel Strousberg. Dieser musste bereits 1871 nach einem gescheiterten Geschäft in Rumänien, bei dem es um den Bau von 900 km Eisenbahnstrecke und die Lieferung von Lokomotiven ging, das Werk wieder verkaufen.

Am 10. März 1871 gründete ein Bankenkonsortium die Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff, Linden vor Hannover. Im Jahr 1904 ließ der Direktor Erich Metzeltin zur Kostenersparnis den Namen für die Telegrafie auf Hanomag verkürzen; dieser wurde ab 1912 dann auch als Briefadresse verwendet. 1917 wurde nach Plänen von Alfred Sasse ein neues Werksgebäude am Deisterplatz errichtet, das heute unter Denkmalschutz steht. 1934 übernahm der Bochumer Verein die Aktienmehrheit der zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich angeschlagenen Firma. Die Hanomag war damit bis in die Nachkriegszeit Teil der Vereinigten Stahlwerke.

Im Werk erhöhte sich während des Dritten Reiches die Rüstungsgüterproduktion stetig: Während 1933 deren Anteil noch bei 40 Prozent lag, stieg die Zahl bis 1936 auf 60 Prozent; gleichzeitig vervierfachte sich die Beschäftigtenzahl von 2.500 auf 10.000. Als größte hannoversche Waffenschmiede stellte das Werk Halbkettenfahrzeuge (Sd.Kfz. 11), Schützenpanzerwagen (Sd.Kfz 251), schwere Feldhaubitzen, 8,8 cm Flak- sowie 12,8-cm-Flak-Geschütze und Großkalibermunition (ab 1936 im Dreischichten-Betrieb) her. Zu den Wehrmachtsfahrzeugen zählte auch ein leistungsfähiger Zugkraftwagen (ZgKW) mit einem 6-Zylinder Dieselmotor von 100 PS und einer Doppelkabine. Unter der Bezeichnung SS 100 LN wurde er zuerst an die Luftwaffe, später auch an das Heer ausgeliefert.

Die Hanomag produzierte in Lizenz Ende der 1930er Jahre den Hanomag 20B als Leichten Einheits-PKW, einen geländegängigen Personenkraftwagen der Wehrmacht. Ursprünglich wurde der Leichte Einheits-PKW vom Automobilherstellern Stoewer gebaut, später auch von BMW als BMW 325. Alle drei Hersteller produzierten insgesamt etwa 11.000 Exemplare. Die Fahrzeuge hatten ein gleiches Fahrgestell und gleiche Karosserie. Neben den Exemplaren mit Vorderachslenkung wurden auch viele mit Allradlenkung gebaut. BMW und Hanomag verwendeten eigene Motoren.

Nach Plänen von Emil Mewes, der auch am Bau des Volkswagenwerkes bei Fallersleben beteiligt war, wurde 1938 der Gebäudekomplex am Hanomag-Haupttor an der Göttinger Straße gebaut, der im Stil der Zeit mit der übergroßen Skulptur eines „Hammermanns" betont wurde. An Stelle der 1869 noch unter der Ära von Bethel Strousberg gebauten Arbeitersiedlung „Klein-Rumänien" wurde ab 1943 die Halle I an der Göttinger Straße errichtet, deren Tragwerk ursprünglich für eine U-Boot-Fertigungshalle in der Nordwerft der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven vorgesehen war. Das daher auch als „U-Boot-Halle“ bezeichnete Gebäude wurde erst Ende 1944 fertig und für die Rüstungsproduktion nicht mehr verwendet. Es steht heute unter Denkmalschutz.

Ursprünglich war in den 1940er Jahren die Wiederaufnahme des 1931 eingestellten Lokomotivbaus geplant; die Firma war jedoch mit den anderen Aufträgen völlig ausgelastet.

1939 wurde mit Beteiligung der Firma Eisenwerk Wülfel die Maschinenfabrik Niedersachsen Hannover (MNH) gegründet, die in Linden, Badenstedt, Wülfel und Laatzen Panzer („Panther") und sonstiges Kriegsgerät herstellte. Das Unternehmen wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 demontiert.

1958 übernahm Rheinstahl die Hanomag. 1965 wurde die Nutzfahrzeugmarke Tempo integriert. 1969 fusionierten innerhalb des Rheinstahl-Konzerns die Nutzfahrzeug-Sparten von Hanomag und der Henschel-Werke zur Hanomag-Henschel Fahrzeugwerke GmbH (HHF). Die Daimler-Benz AG beteiligte sich zunächst, übernahm die Gesellschaft bis 1971 jedoch ganz. Ab 1970 wurden nach und nach Mercedes-Dieselmotoren (BR 8) in die Hanomag-Henschel-Fahrzeuge eingebaut, beispielsweise in die Harburger Transporter. 1974 verschwand der Markenname Hanomag-Henschel.

Im Juli 1974 wurde Hanomag von Rheinstahl für 120 Millionen DM an Massey Ferguson verkauft. Geplant war, den Baumaschinenbau des Konzerns in Hannover zu bündeln. Aber es kam nicht dazu. Zum 1. Februar 1980 übernahm der Unternehmer Horst-Dieter Esch die verbliebene Hanomag für 30 Millionen DM und gliederte sie, neben anderen Baumaschinenfirmen, in seine IBH-Holding ein, um den größten Baumaschinenkonzern der Welt zu formen. Die Hanomag sollte mit massiver öffentlicher Hilfe wieder flott gemacht werden; so war der Verkauf des Betriebsgeländes an die Stadt Hannover für 48 Millionen DM vorgesehen. Die IBH endete im November 1983 im Konkurs, in dessen Folge auch die Hanomag im Februar 1984 Konkurs anmelden musste. Esch wurde im März 1984 verhaftet und im Oktober des gleichen Jahres vom Landgericht Koblenz wegen Betrugs in Tateinheit mit Konkursverschleppung zu sechseinhalb Jahren Haft und 90.000 DM (46.000 Euro) Geldstrafe verurteilt. Ende März 1984 wurden die letzten Mitarbeiter entlassen. Das weitläufige Werksgelände im Stadtteil Linden-Süd wurde zu einer Industriebrache, die nur in kleinen Bereichen weitergenutzt wurde.

Die Unternehmer Alfred Gassmann, Helmut Gassmann und Günter Papenburg gründeten im April 1984 eine Auffanggesellschaft, die Hanomag GmbH. 1989 übernahm der weltweit zweitgrößte Baumaschinenhersteller Komatsu Anteile der Hanomag AG, und seit 2002 ist die Komatsu Hanomag GmbH eine 100-prozentige Tochter des international erfolgreich agierenden Unternehmens. In Hannover werden Radlader von 54 bis 353 PS und seit 2005 auch Mobilbagger von 14 bis 22 Tonnen produziert. Die Produktionszahlen konnten 2007 um 1.400 Einheiten auf knapp 3.900 Maschinen erhöht werden. Der Umsatz betrug 356 Mio. €, was einer Steigerung von 62 % zum Vorjahr entspricht.

Die sogenannte "U-Boot-Halle" auf dem Hanomag-Gelände diente in den 1980 und 1990er Jahren als Diskothek und als Technoclub unter dem Namen Cyberhouse.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hanomag aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

 

 

 
     

 

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